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Ziel
der traditionellen Massage ist es, das Gleichgewicht zwischen Körper und
Seele wieder herzustellen. Die traditionellen Masseure verwenden
ätherische Öle (Jasmin, Sandelholz, Ingwer, Gewürznelke, Ylang-Ylang).
Es ist eine komplette Massage, zugleich weich und belebend, entspannend
und kraftspendend. Diese Massage ermöglicht es nicht nur, seinen Stress
zu bewältigen, sondern gleichzeitig auch sein Innerstes mit Hilfe der
meditativen Arbeit über die Chakras zu ergründen(Ort der Energie).
Vorzugsweise wird die Massage auf dem Boden und mit einer leichten
Ölanwendung auf dem nackten Körper durchgeführt. So stimuliert die
Massage unsere unterschiedlichen Energiepunkte, genannt Marmas, und
parallel dazu auch die verschiedenen Elemente unseres Körpers: Luft,
Wasser und Feuer, organisiert nach drei Systemen: VAT (Nerven- und
Hormonsystem), PITT (Enzym- und Verdauungssytem) et KAPH
(Flüssigkeiten).
Durch diese Praktik versucht man die Person zu heilen, indem man ihr
hilft, Ihr verlorenes Gleichgewicht wieder zu erlangen, welches nach der
Ayurveda den wirklichen Grund der Krankheit darstellt. Man geht hier von
dem Prinzip aus, dass jedes Individuum, das in Harmonie mit seiner
Umwelt lebt und dessen Lebensweise ausgeglichen ist, selbstverständlich
auch glücklich und gesund ist. Erst in dem Moment, in dem dieses
Gleichgewicht gestört wird, treten Krankheiten auf. Der Praktizierende
wird sich unterschiedlicher Techniken bedienen, um die persönliche Natur
zu verstehen, die spezifischen Ungleichgewichte, welche die Krankheit
verursachen, zu bestimmen und der Person zu helfen, ihren natürlichen
Zustand des Glücks und der Gesundheit wieder zu erlangen
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Balinesische Karte der körperlichen Stimmungen.
Die balinesische Medizin
basiert auf einer Konstellation von Stimmungen, die sich verändern,
indem sie im Körper zirkulieren, und auf welche man mit Hilfe von
Opfergaben oder Mantras einwirken kann (heilige Silbe oder Satz, welcher
im Hinduismus wie auch im Buddhismus eine spirituelle Macht
zugeschrieben wird). |