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Geschichte : Erste Besiedlungen
und megalithische Kultur
©Bali Authentisch
Die ersten Besiedlungen der
Insel:
Die Ausformung des indonesischen Archipels variierte im Laufe der
verschiedenen Eiszeiten, sodaß es einige Male sogar zu einer Verbindung
mit dem asiatischen Kontinent gekommen ist. Das Meer stellte also kein
Hindernis für die Völkerwanderungen dar. Die balinesische Vorgeschichte
bleibt im Dunkeln, doch die archäologischen Spuren beweisen die Existenz
einer megalithischen Zivilisation. Die verschiedenen Völker, die Bali
besiedelten, wechselten sich im Laufe der Vorgeschichte ab und
vermischten sich auch teilweise untereinander, weswegen es heute sehr
schwierig ist einen spezifischen Typus eines Volkes zu identifizieren.
Trotzdem ist die These anerkannt, daß die Balinesen einer australoiden
Bevölkerung angehören, die ab 2000 vor Christi in mehreren
aufeinanderfolgenden Wellen migriert sein soll. Einige Aspekte des
balinesischen Brauchtums erlauben überdies eine Verbindung zwischen den
„primitiven indonesischen“ Kulturen und den Völkern des Pazifiks
herzustellen (das Kauen von Betelnüssen, der Verzehr von
Schweinefleisch, bestimmte Rituale etc.). |
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Die primitive und megalithische
Kultur:
Die primitive und megalithische Kultur ist vor allem durch Funde
vorgeschichtlicher Steindenkmäler und Steinsarkophage in Schildkröten-
oder Bootsform, was der Schiffs-Symbolik der Völker des Pazifiks
nahekommt, bekannt. In den Sarkophagen fand man neben den Gebeinen auch
Schmuck und vierkantige Äxte. Dies läßt auf einen sehr entwickelten
Totenkult, der mit dem Glauben an ein Leben nach dem Tod verbunden ist,
schließen. |
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