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Die Rituale der balinesischen Religion :
©Bali Authentisch
Um mit den Menschen zu kommunizieren, bedienen
sich die Götter im Allgemeinen Figuren oder Marionetten, die speziell
für den Kult im Tempel angefertigt wurden und in deren Hülle sie während
der Zeremonie schlüpfen können. Aber sie können sich auch über bestimmte
Personen, die in Trance versetzt werden, die Vermittler, ausdrücken. Sie
reden dann über deren Mund und man kann sie sogar befragen. Die Gabe für
den Trancezustand äußert sich plötzlich in dem Moment, in dem der Gott
die Kontrolle über Ihren Körper übernimmt.
Später ist es möglich diesen Zustand wieder zu erlangen, indem man
bestimmte Rituale ausführt, wie z.B. wenn man sich über ein Wasserbecken
beugt, das mit brennendem Weihrauch gefüllt ist. Die Gabe sich in Trance
versetzen zu lassen, bleibt für immer erhalten. |
 Ein Trans |
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Wie auch schon beim Prinzip des Kaja-Kelod
(vgl. “Der Kosmos, seine Unterteilungen und seine Ordnung”), ergänzen
sich die Ideen der Reinigung und des Schutzes. Die reinigenden Rituale
erlauben dem Gereinigten mit dem Übernatürlichen in Kontakt zu treten.
Die beschützenden Rituale sind ein Kult, der den unterirdischen Mächten
gewidmet wird, damit sie keinen Schaden zufügen können. Die Reinigung
ist ein Mittel, um das Böse fernzuhalten. Sie darf in den Tempelfesten
nicht fehlen. Das Wichtigste Element in dieser Zeremonie spielt das
gesegnete Wasser, das von dem Priester bereits in einem anderen Ritual,
vorbereitet wurde (vgl. “Die balinesischen Priester) oder direkt von
einer Quelle eines heiligen Flusses gewonnen wurde. Der Weihwasserwedel,
der das Weihwasser zerstäubt, (“lis”) ist mehr als nur ein Objekt. Er
besteht aus vierzig zugeschnittenen oder geflochtenen Teilen aus
Palmenblättern. Die Balinesen haben ihm den Namen des ”Herrn Gelb-Grün”
verliehen. |
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