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Seit seiner Gründung im 17. Jahrhundert
ständig bereichert und restauriert, ist der Taman Sayun der Tempel der
königlichen Familie von Mengwi. Diesen von breiten mit Seerosen
gespicktenWassergräbenumgebenen Tempel erreicht man über eine Brücke,
von der aus man durch ein monumentales Tor in einen friedlichen Garten
gelangt. Im hinteren Teil des Tempels befindet sich die zweite
Ringmauer mit ihren aufgereihten, eleganten Merus. Der
bemerkenswerteste unter ihnen ist derjenige mit den 11 Dächern (mit
der höchstmöglichen Anzahl an Dächer und demnach der heiligste), der
dem Mont Agung gewidmet ist. Die anderen Merus sind dem Mont Batur,
der Göttin Sri (Göttin des Reis) oder den alten Göttern des
Königreichs Majapahit (welches Bali im 14. Jahrhundert kolonisierte)
gewidmet... Es befinden sich viele zeremonielle oder aber auch
praktische Pavillons innerhalb der heiligen Ringmauer des Tempels.
Obwohl es sich um eine der Touristenattraktionen handelt, ist der
Taman Sayun ein angenehm zu besichtigender Ort, dessen Ruhe der
Elemente, architektonische Ausgeglichenheit und Raum zur Meditation
einladen.

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