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Entdeckung und
Förderung der balinesischen Kultur – Abwicklung von individuellen Reisen –
Bali von A bis Z – Reise auf die Insel der Götter |
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Bali Aktuell |
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04/09/2003 Betreff:
Attentat in Jakarta
Am 5.August letzten Jahres wurde auf das Marriot Hotel ein Vergeltungsanschlag der fundamentalistischen Organisation “Jamaah Islamiyah” ausgeübt. Zum wiederholten Male wurde Indonesien durch den Terrorismus erschüttert und die, für das Land so wichtige Tourismusbranche ins Wanken gebracht. Obwohl die westlichen Länder das Angriffsziel waren, empfinden die Indonesier das Attentat als eine große Ungerechtigkeit. Dies hat dazu geführt, dass sich die Bevölkerung geschlossen gegen solche Taten ausspricht Mit dem Todesurteil der indonesischen Justiz für Amrosi, dem Organisator des Bali Attentates, wird deutlich, mit welcher Strenge hier ein Exempel statuiert werden sollte. Außerdem hat die indonesische Polizei mehr als 30 Personen inhaftiert, die mit dem Attentat von Bali in Verbindung gebracht werden. Darunter Abou Bakar Baashir, von dem man annimmt, dass er der Anführer der Jamaah Islamiyah ist und auch Imam Samudra, der unter dem Verdacht steht, der Kopf des Attentates zu sein. Außerdem hat die indonesische Regierung alle Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und die Überwachung in gefährdeten Bereichen wie z. B. Flughafen, Hafen, öffentliche Plätze, wurde intensiviert. Der gesamte Süd-Osten Asiens nimmt Teil an der “Terroristenjagd”. So hat die Thailändische Regierung z.B. am 14. August Riduan Isamuddin, den früheren Anführer der Aktionen der „Jamaah Islamiyah“ verhaftet. Er wird von Washington als einer der gefährlichsten Terroristen der Erde eingeschätzt. Heute ist die Lage in Indonesien ganz normal und seine Einwohner empfangen Tausende von Touristen mit vielleicht noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Wenn man bedenkt, dass die Balinesen dem Terror direkt gegenüber stehen, dann ist es sehr erstaunlich, dass die Balinesen ihm mit einem Lächeln und ihrer Gastfreundschaft begegnen. Dies ist wohl die schönste Antwort, die ein Volk geben kann. Noch einmal wurde bewiesen, dass die Liebe zum Frieden viel stärker ist, als die Ungerechtigkeit, die die Balinesen erlebt haben. Was sollte man jetzt tun? Aus Indonesien flüchten? Diese Gegend meiden? Sollten wir uns von den Taten der Ignoranz und Intoleranz abschrecken lassen? Natürlich ist es beunruhigend, wenn man solche Ereignisse miterleben muss, aber man sollte sich auch nicht in eine Angst steigern, die die heimlichen Pläne dieser Organisationen nähren. Bali bleibt Bali. Eine wundervolle Insel mit einer unversehrten Geisteshaltung und einer uralten Lebenskunst, die Ihnen die Arme entgegenstreckt. Durch diese Bedrohungen bekommen wir noch mehr Lust dieses unversehrte Bali, das uns zart berührt, zu entdecken. Die moderne Geschichte hat uns bewiesen, dass es nirgendwo auf der Erde einen sicheren Ort gibt. Jeder von uns ist gewissen Risiken in seinem Leben ausgesetzt. Diese Risiken sind nicht mehr und nicht weniger, weder auf Bali noch in Berlin. Wir unterstützen weiter dieses Bali, das in unserem Herzen liegt, indem wir Sie einladen es zu entdecken und sich auch von ihm entzücken zu lassen. Die beste Waffe gegen Intoleranz liegt in der Entdeckung des Anderen...
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neueste Überarbeitung: 28/04/2006 |
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